Da wir wieder mal keine Putzfrau haben (die neue hat ganze fünf Wochen für uns gearbeitet, dann leider eine Kreditkarte mitgehen lassen und ist direkt mal einkaufen gegangen) und vor allem das Badzimmer das deutlich zeigt, musste dieses Wochenende zu putzen her halten. Eigentlich habe ich am Dienstag schon angefangen, als ich mir die Haare gefärbt habe und danach das
Waschbecken eh putzen musste. Gestern war dann die Decke mal wieder dran, da durch die hohe Luftfeuchtigkeit (dank kleinem Raum und noch kleinerem Fenster) der Putz in Fetzen runterhängt. Also wurde alles etwas abgekratzt, damit es wenigstens etwas netter aussieht.
Danach musste der ganze Dreck aufgefegt werden und wenn man einmal dabei ist, habe ich das ganze Zimmer auf den Kopf gestellt, um überall einmal durchzufegen und anschließend zu wischen. Dann noch das Bettzeug in die Wäsche und einmal alle Klamotten durchgewaschen. Irgendwie war der Tag dann ziemlich schnell rum, denn bis Mittags habe ich noch gearbeitet und zwischendurch war ich noch für ein Projekt an dem ich jetzt arbeite in Rainbow.
Heute ging der Tag sehr entspannt los und gegen Mittag ging es dann ins "Teavana", eine Art Starbucks für Tees. Bereits auf dem Weg dahin wurde uns bewusst, dass heute keine längeren Aufenhalte im Freien zu empfehlen sind, es sei denn man möchte schmelzen. Mit dem Eistee in der Hand ging es dann zum Roller von Taher, der am anderen Ende geparkt hatte (dank den Bäumen und Kaltgetränk nicht ganz gebraten). Dort angekommen entschlossen wir uns zum Mittagessen ins Taller Veganico (vegane Werkstatt, das Restaurant liegt wirklich in einer Autowerkstatt) zu fahren. Das einzige Problem was sich ergab war, dass wir zu dritt waren und Taher nur einen Roller hat. Dachte ich. Dank einem ägyptischen Fahrer und mexikanischen Verkehrsregeln sind wir zu dritt den kurzen Weg gefahren. Frag nicht wie, aber ich hing zwischen den beiden Männern halb in der Luft (keine Angst, wird nicht Gewohnheit und wir sind alle noch heile, außerdem... ich bin in Méxiko...).
Das Mittagessen war super lecker (ich hatte einen Falafelburger, die anderen Paella) und anschließend sind wir zu einem kleinen Designermarkt gefahren. Dort haben viele kreative Menschen ihre Ideen an den Mann gebracht. Am meisten begeistert haben uns die (leider nicht sehr günstigen) Sonnenbrillen mit echtem Holzrahmen, Sukkulenten (Wüstenpflanzen) in geometischen Zementtöpfen, mit Mandalas bemalte Stühle und Schuhe und natürliche Kerzen und Seifen. Neben all den schönen Sachen gab es auch noch extrem gut riechendes Essen (leider hatten wir ja schon auf) und ne Menge verrückter Alkoholika (Favorit der Jungs: mit Tee versetzter Wodka, der mit Bitter Lemon gereicht wird). Ich konnte nicht anders und musste mir eine schöne Holzbox und eine kleine dieser Pflanzen mitnehmen. Foto gibts dann, wenn ich das ganze in meinem Zimmer installiert habe.


wie herzhaft lecker sieht den bitter der Burger aus den hätte ich auch gerne :D ach und das mit dem Roller ist doch ok :D in indien nehmen die Ganze küh mit ins auto da sind 3 leute auf dem roller nichts :D
AntwortenLöschenDer Burger war der Burner :D
AntwortenLöschenDas mit dem Roller haben wir uns auch gedacht.